Verein der Freunde
FREISINGTIPPS
Möglichkeiten nach einem Ausstellungsbesuch:

... in den Staudengarten: Staudengarten Freising-Weihenstephan
Der Sichtungsgarten für Stauden und Gehölze stellt die Außen- und Versuchsanlagen des Institutes für Stauden und Gehölze dar und zeichnet sich durch Tausende von Einzelpflanzen, Stauden und Gehölze, die Farbenpracht der Beetstaudensortimente und die verschiedenen Charaktere der Standortsortimente aus. Der Garten dient hauptsächlich der Wissenschaft. Hier werden Pflanzenarten und -sorten auf ihre Tauglichkeit und Verwendungsmöglichkeiten für Garten- und Landschaftsbau geprüft.
Am Staudengarten 7, 85350 Freising 08161/714027 (vormittags) Email: stauden-gehoelze@fh-weihenstephan.de Öffnungszeiten: April bis Oktober geöffnet (bei anhaltend schlechtem Wetter ist am Wochenende geschlossen). Mo - Fr 8.00 bis 18.00 h Sa - So 9.00 bis 18.00 h Führungen durch den Sichtungsgarten werden von Mai bis September angeboten (Tel. 08161-714027, vormittags bei Frau Berkmüller-Bal)

... in die eh. Prämonstratenserkirche Neustift
eine der schönsten Rokokokirchen Bayerns: Bischof Otto von Freising berief 1142 den kurz zuvor in Premontre (Frkr.) gegründeten Chorherrenorden an das bereits bestehende Alexius-Spital vor den Toren der Stadt und gründete so das "Neue Stift" der Prämonstratenser. Unter Abt Ascanius Heinbogen (1740 - 1775) wurde 1756 der heutige Kirchenraum der ehemaligen Prämonstratenserkirche, jetzt Pfarrkirche St. Peter und Paul, beendet. Die barocke Ausstattung wurde erst 1784 fertiggestellt.

Das Kircheninnere erweckt den Eindruck eines einheitlichen Rokokoraumes. Auf den ersten Blick erscheint der Raum sehr groß, obwohl er tatsächlich nur mittlere Ausmaße mit einer mittleren Länge von 46 m hat. Der Stuck stammt von Franz Xaver Feichtmayr (1735 - 1803). Der Hochaltar von Ignaz Günther ist Zielpunkt des Raumes. Die Deckenbilder sind ein Spätwerk Johann Baptist Zimmermanns (1680 - 1758). Seine Konzeption geht auf Egid Asams Hochaltar von Osterhofen zurück. Das jetzige Hochaltarbild die "Himmelfahrt Mariens" ist von Xaver Dietrich (Signatur: 1913 - 1915). Besonders markant sind Günthers "Petrus" und "Paulus" die auf der Ebene der Apostel im Bild stehen. Auch die beiden vorderen Seitenaltäre, stammen von Ignaz Günther.

Dr. Sigmund Benker faßt im Kirchenführer das Wesen dieses Kleinods wie folgt zusammen: "Die Kirche kann sich in der Qualität der Ausstattung mit den Meisterwerken des bayerischen Barocks messen. Es entstand ein Raum, der überall Freiheit läßt und nicht das Gefühl der Umschlossenheit aufkommen läßt. Damit wird er offen für das Jenseitige, das in den heiligen Bildern in den Raum hereinzuströmen scheint. In Ignaz Günthers Figuren, die alle seelischen Tiefen des Menschlichen ausschöpfen und es zur Vergeistigung des Heiligen erheben, hat die bayerische kirchliche Kunst einen Höhepunkt und Maßstab".

Gottesdienstzeiten: Samstag 18.30 Uhr Vorabendmesse Sonntag 8.00, 10.00, 18.30 Uhr Adresse Pfarrhaus und Pfarrbüro: Pfarrei St. Peter und Paul, 85356 Freising - Neustift Ignaz-Günther-Straße 7, Telefon: 0 81 61 / 6 23 03

   
Möglichkeiten nach einem Ausstellungsbesuch


 

... in den Barocksaal der Dombibliothek: Dombibliothek Freising (bis auf weiteres wegen Renovierung geschlossen)
Führungen können unter unten angegebener Nummer vereinbart werden.
Domberg 40, D-85354 Freising, Tel.: (08161) 48 40 0, Fax: (08161) 48 40 48
Öffnungszeiten Barocksaal: Montag - Freitag 14-15 Uhr (nur 15. Mai - 15. Oktober)

... nach Moosburg ins St. Castulus-Münster

im spätgotischen Chor des Kastulusmünsters erhebt sich seit 1514 ein bedeutendes Hauptwerk des Landshuter Bildhauers Hans Leinberger: der geschnitzte Hochaltar mit hoch aufragendem Gesprenge. Der Altarschrein konnte ursprünglich mit Seitenflügeln verschlossen werden. Deren Reliefs mit dem Martyrium des Kirchenpatrons Kastulus hängen heute an den seitlichen Chorwänden. Die Bildwerke von Hans Leinberger weisen eine außerordentliche Plastizität auf. Das gesamte Werk Leinbergers ist von temperamentvoller Derbheit und plastischer Eindringlichkeit bestimmt. In Leinberger hat die letzte Phase der süddeutschen Spätgotik ihre klassische Ausprägung erhalten.

Das romanische Westportal des Kastulusmünsters ist reich mit Säulen und Archivolten gegliedert. Der bogenförmige Türsturz ist aus dem 19. Jahrhundert. Im Tympanon zeigt das Portal den segnenden Christus, flankiert von Maria und dem Hl. Kastulus. Links hält Kaiser Heinrich II. eine Opferkerze, rechts kniet der das Kirchenmodell darbringende Freisinger Bischof Adalbert, unter dem ab 1171 der Neubau des Münsters errichtet wurde. In das linke Pfeilerkapitell des Portals sind zwei an einem Pinienzapfen pickende Tauben, eine Tänzerin und ein Flötenspieler eingemeißelt. Darüber bewacht ein Löwe den Eingang.

Ganztags geöffnet, Führungen können unter unten angegebener Nummer vereinbart werden.
Moosburg-St. Kastulus, Auf dem Plan 6, 85368 Moosburg, Tel. (0 87 61) 3 30 87-0, Fax (0 87 61) 3 30 87-29, E-Mail: St-Kastulus.Moosburg@ erzbistum-muenchen.de

Für eine erholsame Pause zwischendurch bietet sich an: 

Cafés und Eisdielen:
Café Parkcafe
Am Wörth 23
85354 Freising
08161 5585

Garda Eisdiele
Untere Hauptstr 9
85354 Freising
08161 92483

Bayerische Gaststätten u. Restaurants:

Weißbräu Huber
Inh. R. Wagner
General-von-Nagel-Str 5
85354 Freising
08161 548686

Bräustüberl
Weihenstephan 1
85354 Freising
08161 13004

Hofbrauhauskeller
Lankesbergstr 5
85356 Freising
08161 938800

Karlwirt
Bes. J. u. E. Fuchs
Obere Hauptstr 66
85354 Freising
08161 92280

Biergärten:

Plantage (im Wald) (Entfernung vom Museum zu Fuß 25 Minuten)
Plantage 2
85354 Freising
08161 63155

Bräustüberl (Entfernung vom Museum zu Fuß 20 Minuten)
Weihenstephan 1
85354 Freising
08161 13004

Hofbrauhauskeller (Entfernung vom Museum zu Fuß 10 Minuten)
Lankesbergstr 5
85356 Freising
08161 938800

   
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